Sobald du weißt welche Vermögenswerte du kaufen willst und wie du das machst, bleibt zu entscheiden, wo du es machst, auf welcher Plattform.
Hier kommt ins Spiel, wer die Transaktionen ausführt und vor allem, wer die Entscheidungen trifft.
Zuerst die Übersicht, damit du dich orientieren kannst, und danach erkläre ich jede Plattform und füge auch die entsprechenden Links hinzu:
- Banken
- Vermögenswerte:
- Fonds (oft teuer).
- Strukturierte Produkte.
- Entscheidung und Kontrolle:
- Du wählst das Produkt, aber die Verwaltung ist meist delegiert.
- Broker
- Vermögenswerte:
- Aktien.
- ETFs.
- Fonds.
- Anleihen.
- Entscheidung und Kontrolle:
- Du entscheidest selbst, was du kaufst.
- Roboadvisors
- Vermögenswerte:
- Automatisierte Portfolios (auf ETF-Basis)
- Entscheidung und Kontrolle:
- Ein Algorithmus baut das Portfolio automatisch auf und verwaltet es.
- Exchanges (Krypto)
- Vermögenswerte:
- Bitcoin
- Ethereum
- Solana
- Stablecoin
- Andere
- Entscheidung und Kontrolle:
- Zentralisierte Exchange: deins, aber ohne Selbstverwahrung der Gelder.
- Dezentralisierte Exchange: vollständig deins, einschließlich Selbstverwahrung.
Dieser Artikel ist der vierte der Reihe, in der ich dir erkläre, warum du investieren musst, wie und wo, damit du das Wesentliche lernst, selbst wenn du bei null anfängst:
- Von null an investieren: wo du dein Geld investierst.
- Arten von Vermögenswerten, in die du je nach Funktion im Portfolio investieren kannst.
- Wie du Vermögenswerte kaufst: Anlageinstrumente.
- Investmentplattformen: wo du Anlageinstrumente oder Vermögenswerte kaufst. (Das ist der Artikel, den du gerade liest).
- Risiken und Absicherungen beim Investieren.
- Mein Anlagesystem.
- Vermögen: wie du es aufbaust, schützt und weitergibst.
Índice de Contenidos del Artículo
- #1. Banken (traditionelle Banken oder Neobanken)
- #2. Broker
- #3. Roboadvisors
- #4. Exchanges
- Fazit
- Nächste Schritte
- Häufige Fragen
- Häufige Fragen zu Investmentplattformen
- Was ist eine Investmentplattform?
- Wie wählt man eine Investmentplattform aus?
- Welche Arten von Investmentplattformen gibt es?
- Was ist ein Broker?
- Welche Plattform brauchst du, um in Investmentfonds zu investieren?
- Was ist eine Kryptowährungs-Exchange?
- Welche Gebühren solltest du berücksichtigen?
- Was ist der Spread?
- Ist es sicher, auf jeder Plattform zu investieren?
- Ist es besser, viele Plattformen oder nur eine zu nutzen?
- Welche Fehler solltest du bei der Wahl einer Plattform vermeiden?
#1. Banken (traditionelle Banken oder Neobanken)
Banken sind die bekanntesten Vermittler, die Zugang zu Anlageprodukten bieten, aber sie sind nicht die einzigen.
Sie sind meist bequem, aber oft teurer als andere Optionen. In diesem Kontext ist vor nicht allzu langer Zeit eine neue Welle von Banken aufgetaucht. Gemeint sind Neobanken, Institute, die niedrigere Gebühren als Vorteil gegenüber dem traditionellen Bankwesen in den Vordergrund stellen.
Bei Bankinstituten kannst du diese Vermögenswerte:
- Verzinste Konten.
- Einlagen.
- Pensionsplan.
- Fonds (meist aktiv verwaltet, aber auch indexiert).
- Andere strukturierte und komplexere Produkte.
Wenn wir über Kontrollesprechen, wählst du das Produkt -oft beeinflusst von deinem Berater-, aber die eigentliche Verwaltung ist meist an das Institut delegiert.
In meinem Fall, auch wenn ich es im Artikel über mein Investment-Systemausführlicher erkläre, findest du hier die Links zu den Banken, die ich nutze (Affiliate-Link, falls sie einen haben):
BBVA: meine übliche Bank. Wenn du bei der Anmeldung ein kleines Geschenk willst, hier ist mein Freundescode: 10B20011121F4C
Bankinter: hier habe ich mein verzinstes Konto mit 2 %.
Wise: Liquidität in Dollar. Für alle Fälle.
#2. Broker
Broker sind Plattformen, auf denen du Vermögenswerte kaufst und verkaufst. Dafür, dass sie diesen Kauf und Verkauf ermöglichen, nimmt der Broker eine mehr oder weniger kleine Provision für jede Transaktion seiner Nutzer.
Innerhalb dieser Plattformen kannst du auf viele Arten von Vermögenswerten:
- Aktien.
- ETFs.
- Fonds
- Anleihen.
Die Kontrolle darüber, worin du investierst und wann du es tust, liegt vollständig bei dir. Allerdings kannst du auch in Produkte investieren, die von Dritten verwaltet werden, etwa aktive oder indexierte Fonds.
Die, die ich nutze:
MyInvestor: Portfolio und Fonds.
Degiro: ETFs.
XTB: Aktien.
#3. Roboadvisors
Mit diesem kuriosen Namen -roboadvisors- bezeichnet man automatisierte Vermögensverwalter.
Wenn du sie beauftragst, stellen sie dir meist eine Reihe von Fragen und weisen dir auf Grundlage deiner Antworten ein Risikoprofil zu.
Ab hier baut und verwaltet das System (ein Algorithmus) ein Portfolio für dich, normalerweise auf Basis von ETFs und/oder Fonds, mit mehr oder weniger Engagement in Anleihen oder Aktien und mehr oder weniger Diversifikation über Sektoren und Märkte.
Es ist eine sehr einfache Art zu investieren, ohne dir das Leben kompliziert zu machen, und tatsächlich empfehle ich sie den meisten Menschen, die anfangen.
Meine:
Indexa: der wichtigste. Sehr zufrieden mit ihnen.
MyInvestor: taucht hier wieder auf.
#4. Exchanges
Exchanges sind Plattformen zum Kauf von Kryptowährungen.
Die typischen sind Bitcoin, Ethereum, Solana und stablecoins wie USDT und USDC, obwohl es natürlich noch sehr viele weitere gibt altcoins und sogar memecoins, mit einem extrem hohen Risiko, am Ende ihren gesamten Wert zu verlieren.
Hier variiert die Kontrolle je nach Art der Exchange:
- Bei zentralisierten Exchanges wählst du, was du kaufst und wann, aber Verwahrer des Vermögenswerts bist du erst, wenn du ihn an deine eigene wallet (deine “Krypto-IBAN”) sendest.
- Bei dezentralisierten Exchangesverwaltst du neben der Entscheidung, was du wann kaufst, auch die Verwahrung deiner Vermögenswerte selbst, sodass die Kontrolle über deine Investition zu hundert Prozent bei dir liegt.
Meine sind ausschließlich dezentralisiert, zum Beispiel Uniswap und Hyperliquid.
Fazit
Der entscheidende Unterschied zwischen diesen Vermittlern ist, wer entscheidet:
- Bei einem Broker entscheidest du.
- Bei einem Roboadvisor entscheidet ein Algorithmus.
- Bei einer Bank wählst du das Produkt, aber die Verwaltung ist meist delegiert.
- Bei Krypto liegt die Verantwortung in vielen Fällen vollständig bei dir.
Also möchte ich, dass du diese Idee mitnimmst:
Wenn du investierst, gibt es vier Ebenen, die dir klar sein müssen: wer ausführt, wer entscheidet, was du tatsächlich kaufst und wie. Das heißt:
- Vermittler (wo du ausführst):
- Traditionelle Bank.
- Broker.
- Krypto-Exchange.
- Verwalter (wer entscheidet):
- Aktiver Verwalter (Fonds).
- Roboadvisor.
- Du selbst.
- Vermögenswerte (was du tatsächlich kaufst oder abschließt):
- Aktien.
- Anleihen.
- Immobilien.
- Krypto.
- Anlageinstrumente (wie du sie kaufst):
- Verzinste Konten.
- Einlagen.
- Pensionspläne.
- ETFs.
- Fonds.
Lies die Übersicht noch einmal und verankere sie in deinem Kopf, denn sie ist wichtig, damit deine mentale Landkarte stimmt und du angemessene Entscheidungen treffen kannst.
Nächste Schritte
Wenn du noch ein bisschen weitergehen willst, lade ich dich ein, mit dem nächsten Artikel der Reihe fortzufahren:
- Von null an investieren: wo du dein Geld investierst.
- Arten von Vermögenswerten, in die du je nach Funktion im Portfolio investieren kannst.
- Wie du Vermögenswerte kaufst: Anlageinstrumente.
- Investmentplattformen: wo du Anlageinstrumente oder Vermögenswerte kaufst. (Das ist der Artikel, den du gerade liest).
- Risiken und Absicherungen beim Investieren.
- Mein Anlagesystem.
- Vermögen: wie du es aufbaust, schützt und weitergibst.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zu Investmentplattformen
Was ist eine Investmentplattform?
Sie ist der Vermittler, den du nutzt, um deine Investitionen zu kaufen, zu verkaufen oder zu verwalten. Je nach Vermögenswert kann es ein Broker, eine Bank oder eine Exchange sein.
Wie wählt man eine Investmentplattform aus?
Du solltest sie danach auswählen, worin du investieren wirst. Für Aktien, Investmentfonds oder Kryptowährungen brauchst du nicht dieselbe Plattform.
Welche Arten von Investmentplattformen gibt es?
Vor allem Broker für Aktien und ETFs, Plattformen oder Banken für Investmentfonds und Exchanges für Kryptowährungen.
Was ist ein Broker?
Es ist eine Plattform, über die du Vermögenswerte wie Aktien und ETFs an Finanzmärkten kaufen und verkaufen kannst.
Welche Plattform brauchst du, um in Investmentfonds zu investieren?
Normalerweise kannst du das über Banken oder spezialisierte Plattformen tun, die Zugang zu verschiedenen Fonds bieten.
Was ist eine Kryptowährungs-Exchange?
Es ist eine Plattform, mit der du Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum kaufen, verkaufen und speichern kannst.
Welche Gebühren solltest du berücksichtigen?
Nicht nur Kauf- und Verkaufsgebühren. Auch Spreads, Verwahrung, Währungsumtausch oder Geldabhebung.
Was ist der Spread?
Er ist die Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis eines Vermögenswerts und wirkt beim Handel als indirekter Kostenfaktor.
Ist es sicher, auf jeder Plattform zu investieren?
Nein. Du musst die Regulierung prüfen, die Absicherungen für dein Geld und ob du den gekauften Vermögenswert wirklich besitzt.
Ist es besser, viele Plattformen oder nur eine zu nutzen?
Du brauchst nicht viele. Ideal ist, eine oder wenige zu nutzen, die gut zu deiner Strategie passen, um unnötige Komplexität zu vermeiden.
Welche Fehler solltest du bei der Wahl einer Plattform vermeiden?
Sich nach Mode zu richten, versteckte Kosten nicht zu prüfen oder eine Plattform zu nutzen, die nicht für die Art von Investition gedacht ist, die du tätigen willst.

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