
Es ist eine Tatsache, dass email marketing in Spanien ein goldenes Zeitalter erlebt.
Egal, ob du selbstständig Dienstleistungen verkaufst oder irgendeine Art von digitalem Business führst, gilt: Wenn du es halbwegs gut machst, kann dir dieser Kanal eigentlich nur gute Nachrichten bringen.
Aber was ist der Haken?
Sehr wahrscheinlich ist der Posteingang deiner privaten E-Mail mit guten Mails überfüllt (ich gehe davon aus, dass du die schlechten abbestellst).
Und dann geht es dir vielleicht wie mir und ein voller Posteingang stresst dich ein wenig.
Deshalb schreibe ich diesen Artikel: Ich zeige dir die zwei Arten, wie ich meine Abos in verschiedenen Gmail-Konten verwalte – im privaten und in (einem meiner) beruflichen.
Eine ist einfacher, die andere aufwendiger. Deshalb dürfte eine der beiden gut zu dir passen.
Übrigens, bevor wir anfangen: Falls du mehr über dieses Tool erfahren möchtest, findest du hier ein paar weitere Artikel über Gmail:
- So bekommst du mehr Speicherplatz in deinem Konto.
- So nutzt du Gmail mit einer eigenen Domain.
- So erstellst du eine automatische Abwesenheitsantwort.
Einfache Methode, Newsletter und Abos in Gmail zu verwalten
Am einfachsten geht es mit einem Trick.
Ja, denn wenn du dich für einen Newsletter anmeldest und deinem Gmail-Namen ein "+" hinzufügst, ist alles dahinter egal und die Nachricht landet ganz normal in deinem Posteingang.
Das heißt: Wenn dein Gmail-Konto yagogonzalezsantamaria@gmail.com lautet, müsstest du dich nur mit dieser E-Mail-Adresse anmelden: yagogonzalezsantamaria+newsletters@gmail.com und du erhältst die E-Mails ganz normal.
Was bringt das?
Du kannst dir einen Filter wie diesen erstellen:

Und mit diesen Optionen:

So musst du dich in den Formularen nur mit der Adresse anmelden, die du dem Filter hinzugefügt hast:

Alle E-Mails, die du an diese Adresse erhältst, werden automatisch dem gewählten Tab zugeordnet (hier "Newsletters") und warten dort, bis du sie am Freitag oder am Wochenende liest:

Und dein Posteingang bleibt für die wichtigeren E-Mails frei.
Du kannst das System noch weiterdrehen und für jedes Abo einen Filter mit einer eigenen Adresse erstellen, zum Beispiel yagogonzalezsantamaria+israbravo@gmail.com oder yagogonzalezsantamaria+xataka@gmail.com.
So würden alle E-Mails im selben Ordner "Newsletters" landen.
Der Vorteil dabei: Wenn wir Mails von einer Quelle bekommen, bei der wir uns nie angemeldet haben, können wir herausfinden, welches legitime Abo unsere E-Mail-Adresse verkauft hat.
Not bad, oder?
Newsletter in Gmail manuell verwalten
Die klassische Methode:
- Du erstellst alle Labels, die du brauchst.
- Die E-Mails kommen nach und nach rein.
- Du verschiebst sie manuell in das passende Label.

Nachteile
- So ist es viiiiel langsamer.
- Es ist viel leichter, sich zu vertun und eine E-Mail in ein falsches Label / einen falschen Ordner zu legen.
- Überfüllte Posteingänge.
Vorteile
Mehr Kontrolle: Wenn du den Posteingang öffnest, übersiehst du eine E-Mail, die du lesen möchtest, weniger leicht.
Bonus: mein Trick für Inspiration
Okay, bis hierhin alles ziemlich einfach, oder?
Jetzt kommt ein Trick, der dir nützlich sein könnte, wenn du ihn noch nicht nutzt und selbst E-Mails verschickst.
Und zwar dieser:

Das sind die Ordner und Unterordner, in denen ich Newsletter und E-Mails speichere, die mir gefallen.
So habe ich schnell zur Hand:
- Ideen für E-Mails zu jedem Projekt.
- Beispiele, die mir wegen Inhalt oder Design gefallen haben.
- Komplette Launch-Funnels.
- Personalisierte E-Mails für Kunden (RFM).
Schnelle Inspiration griffbereit – aus vielen verschiedenen Quellen und von echten Top-Leuten.
Wie gesagt: Wenn du E-Mails an eine Datenbank verschickst, sollten zumindest diese Labels nicht fehlen.
Ich garantiere dir: Das ist eine sehr gute Methode gegen das leere-Blatt-Syndrom.
Nun, da wir fertig sind: Wie findest du mein System zur Newsletter-Verwaltung?
Willst du es ausprobieren?
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