Wenn du einen kleinen oder schmalen Rechner aufrüsten möchtest, ohne viel Geld auszugeben, findest du gebraucht einige interessante Grafikkarten für 20 bis 50 €. Manche eignen sich sogar ordentlich zum Spielen, für Videoschnitt und mehrere 4K-Monitore.
Doch bevor wir auf die Leistung schauen, gibt es zwei Probleme:
- Die Grafikkarte muss in deinen Rechner passen.
- Das Netzteil muss sie versorgen können..
Deshalb habe ich die besten Optionen verglichen, damit du weißt, was du für dein Geld tatsächlich bekommst.
Vor dem Kauf: Low Profile bedeutet nicht Single Slot
Eine Grafikkarte im Low-Profile-Format (also mit niedriger Bauhöhe) ist niedriger als eine herkömmliche Karte und passt dadurch in schmale Rechner oder SFF-Systeme (Small Form Factor). ). Sie kann aber einen oder zwei Steckplätze in der Breite belegen und genau darin liegt die Falle.
In manchen HP ProDesk- und EliteDesk-SFF-Rechnern beispielsweise passt eine zweislotige GTX 1050 Ti Low Profile nicht hinein. Eine Quadro P620 oder P1000 mit nur einem Steckplatz kann dort dagegen eine gute Alternative sein. Genau das ist mir passiert und die Suche nach der besten Alternative bildet die Grundlage für diesen Artikel.
Außerdem musst du das Netzteil und die maximal zulässige Leistung des PCIe-Steckplatzes prüfen. Eine GTX 1050 Ti verbraucht bis zu 75 W, und manche SFF-Rechner mit 150-W-Netzteilen sind dafür nicht ausgelegt.
Schau dir zuletzt auch die Videoausgänge an, insbesondere für verschiedene Einsatzszenarien:
- Ein Setup mit zwei 4K-Monitoren.
- Ein HTPC, der über getrennte Kabel mit dem 4K-Fernseher und der Soundbar verbunden ist.
- Mini-DisplayPort-Ausgänge, für die Adapter nötig sind.
Mit beispielsweise einem HDMI- und einem DVI-Ausgang bekommst du nämlich keine zwei 4K-Verbindungen mit 60 Hz.
Die Kandidaten: 11 günstige Low-Profile-Grafikkarten
Diese elf Grafikkarten vergleichen wir. Die Preise sind für diesen Artikel festgelegte Richtwerte auf dem Gebrauchtmarkt, während die Bewertungen aus dem PassMark G3D Mark von VideoCardBenchmark stammen und sich durch neue Messungen ändern können.
Die Fotos zeigen konkrete Modelle. Vor allem bei GeForce-Karten solltest du deshalb immer auf den Hersteller der jeweiligen Ausführung achten: Anschlüsse und Bauhöhe beziehungsweise Dicke können je nach Version unterschiedlich sein.
NVIDIA Quadro P400

- Modell: NVIDIA Quadro P400
- VRAM: 2 GB GDDR5
- CUDA: 256 Kerne
- VideoCardBenchmark: 1.666 Punkte
- Videoausgänge: 3 Mini DisplayPort 1.4
- Gebrauchtpreis: 20 €
Die schwächste Quadro in unserem Vergleich. Mit maximal 30 W Verbrauch und nur einem Steckplatz eignet sie sich durchaus für einen preiswerten HTPC oder mehrere Monitore. Zum Spielen oder für KI ist sie dagegen viel zu schwach.
NVIDIA Quadro P600

- Modell: NVIDIA Quadro P600
- VRAM: 2 GB GDDR5
- CUDA: 384 Kerne
- VideoCardBenchmark: 3.335 Punkte
- Videoausgänge: 4 Mini DisplayPort 1.4
- Gebrauchtpreis: 25 €
Die P600 ist gegenüber der P400 deutlich besser, ohne wesentlich mehr Strom zu verbrauchen: Sie bleibt bei einem Steckplatz und erreicht maximal 40 W. Für 25 € bietet sie ein sehr interessantes PassMark-Preis-Verhältnis. Findest du allerdings eine P620 zum selben Preis, würde ich die nehmen.
NVIDIA GeForce GT 1030 GDDR5

- Modell: MSI GeForce GT 1030 2G LP OC, als Referenz
- VRAM: 2 GB GDDR5
- CUDA: 384 Kerne
- VideoCardBenchmark: 2.395 Punkte
- Videoausgänge: HDMI 2.0b und DisplayPort 1.4a bei diesem Modell; andere Versionen haben DVI-D
- Gebrauchtpreis: 20-30 €
Insgesamt ist das die schwächste Grafikkarte, die ich getestet habe. Mit Photoshop hatte ich keine größeren Probleme, beim Videoexport merkte ich dagegen einen deutlichen Unterschied, weil NVENC fehlt. Für einen einfachen HTPC kann sie sinnvoll sein, aber prüfe die Anschlüsse genau und meide die DDR4-Version.
NVIDIA Quadro P620

- Modell: NVIDIA Quadro P620
- VRAM: 2 GB GDDR5
- CUDA: 512 Kerne
- VideoCardBenchmark: 3.723 Punkte
- Videoausgänge: 4 Mini DisplayPort 1.4
- Gebrauchtpreis: 25-35 €
Ich habe sie für 25 € bei Wallapop gekauft. Meinen ausführlichen Test der Quadro P620 findest du bereits. Für Photoshop, Premiere, mehrere 4K-Monitore und einen SFF-PC mit schwachem Netzteil halte ich sie für einen sehr guten Kauf. Die 2 GB VRAM sind ihr größter Nachteil.
NVIDIA GeForce GTX 1050 Low Profile

- Modell: MSI GeForce GTX 1050 2GT LP, als Referenz
- VRAM: 2 GB GDDR5
- CUDA: 640 Kerne
- VideoCardBenchmark: 5.051 Punkte
- Videoausgänge: DisplayPort 1.4, HDMI 2.0b und DVI-D
- Gebrauchtpreis: 40 €
Hier geht es schon um eine Karte, die deutlich stärker auf Spiele ausgelegt ist. Allerdings belegen LP-Versionen wie diese MSI zwei Steckplätze und verbrauchen bis zu 75 W. Ich hatte eine normale GTX 1050 mit 2 GB und bemerkte bei eFootball ihre Grenzen gegenüber der Ti deutlich. Für nur 10 € mehr lohnt sich der Aufpreis.
NVIDIA Quadro P1000

- Modell: NVIDIA Quadro P1000
- VRAM: 4 GB GDDR5
- CUDA: 640 Kerne
- VideoCardBenchmark: 4.534 Punkte
- Videoausgänge: 4 Mini DisplayPort 1.4
- Gebrauchtpreis: 50 €
Mein Favorit, wenn der Rechner nur einen Steckplatz bietet und das Budget bis 50 € reicht. Sie hat doppelt so viel VRAM wie die P620, verbraucht 47 W und eignet sich besser für Upscayl und lokale KI. Außerdem habe ich bereits einen Test der Quadro P1000 aus eigener Erfahrung veröffentlicht.
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti Low Profile

- Modell: MSI GeForce GTX 1050 Ti 4GT LP, als Referenz
- VRAM: 4 GB GDDR5
- CUDA: 768 Kerne
- VideoCardBenchmark: 6.368 Punkte
- Videoausgänge: DisplayPort 1.4, HDMI 2.0 und DVI-D
- Gebrauchtpreis: 50 €
Für mich die interessanteste Karte der Gruppe, wenn du spielen willst und dein Rechner sie aufnehmen kann. Ich hatte sie früher selbst und sie funktionierte auch mit Photoshop und Videoschnitt sehr gut; besonders beim Spielen setzte sie sich aber von den anderen ab. Allerdings belegt sie zwei Steckplätze und braucht bis zu 75 W: Vor dem Kauf musst du Platz, Netzteil und die zulässige Leistung des Mainboards prüfen.
NVIDIA T400 mit 4 GB

- Modell: NVIDIA T400 4GB
- VRAM: 4 GB GDDR6
- CUDA: 384 Kerne
- VideoCardBenchmark: 3.812 Punkte
- Videoausgänge: 3 Mini DisplayPort 1.4
- Gebrauchtpreis: 80 €
Eine moderne Alternative mit sehr geringem Stromverbrauch: nur 30 W, ein Steckplatz und 4 GB Speicher. Auf dem Papier ist sie für Produktivität und kompakte Rechner attraktiv. Für 80 € fällt es allerdings schwer, sie gegenüber einer P1000 für 50 € zu empfehlen, es sei denn, du brauchst ausdrücklich ihre besonderen Eigenschaften.
AMD Radeon Pro WX 4100

- Modell: AMD Radeon Pro WX 4100
- VRAM: 4 GB GDDR5
- CUDA: Keine; stattdessen 1.024 Stream-Prozessoren
- VideoCardBenchmark: 3.698 Punkte
- Videoausgänge: 4 Mini DisplayPort 1.4
- Gebrauchtpreis: 100 €
Eine kompakte professionelle Grafikkarte mit nur einem Steckplatz und guten Anschlüssen. In bestimmten OpenCL-kompatiblen Programmen kann sie nützlich sein, bietet aber kein CUDA. Für 100 € ist sie gegenüber den günstigeren NVIDIA-Karten dieses Vergleichs schwer zu rechtfertigen.
NVIDIA T600

- Modell: NVIDIA T600
- VRAM: 4 GB GDDR6
- CUDA: 640 Kerne
- VideoCardBenchmark: 6.376 Punkte
- Videoausgänge: 4 Mini DisplayPort 1.4
- Gebrauchtpreis: 120 €
Das ist tatsächlich eine interessante Profi-Option: 40 W, ein Steckplatz, vier Monitore und 160 GB/s Bandbreite. Ihre Grafikleistung liegt auf dem Niveau der GTX 1050 Ti, doch die Karte kostet deutlich mehr. Sie ist sinnvoll, wenn du genau diese Kombination aus Leistung, niedrigem Verbrauch und Single-Slot-Format brauchst.
AMD Radeon RX 6400 Low Profile

- Modell: PowerColor Radeon RX 6400 Low Profile, als Referenz
- VRAM: 4 GB GDDR6
- CUDA: Nicht vorhanden, da AMD; stattdessen 768 Stream-Prozessoren
- VideoCardBenchmark: 7.755 Punkte
- Videoausgänge: HDMI 2.1 und DisplayPort 1.4a
- Gebrauchtpreis: 140 €
Laut PassMark ist sie die stärkste dieser elf Karten, und es gibt Low-Profile-Versionen mit nur einem Steckplatz. Allerdings nutzt sie PCIe 4.0 x4. Das solltest du bei älteren Rechnern mit PCIe 3.0 bedenken, denn dort schöpfst du ihre Leistung nicht voll aus. Außerdem fehlt die Hardwarekodierung für H.264/H.265, weshalb ich sie nicht für Videoschnitt wählen würde.
Und 140 € liegen für mich schon an der Grenze dessen, was ich „günstig“ nenne.
Vergleichstabelle
Hier die ungefähren Gebrauchtpreise, die ich zugrunde gelegt habe, und die entsprechenden Näherungswerte im PassMark G3D Mark.
| Grafikkarte | VRAM | Preis | Max. Verbrauch | G3D Mark | Leistung/€ |
| Quadro P400 | 2 GB | 20 € | 30 W | 1.666 | 83 |
| Quadro P600 | 2 GB | 25 € | 40 W | 3.335 | 133 |
| GT 1030 GDDR5 | 2 GB | 20-30 € | 30 W | 2.395 | 80-120 |
| Quadro P620 | 2 GB | 25-35 € | 40 W | 3.723 | 106-149 |
| GTX 1050 LP | 2 GB | 40 € | 75 W | 5.051 | 126 |
| Quadro P1000 | 4 GB | 50 € | 47 W | 4.534 | 91 |
| GTX 1050 Ti LP | 4 GB | 50 € | 75 W | 6.368 | 127 |
| NVIDIA T400 | 4 GB | 80 € | 30 W | 3.602 | 45 |
| Radeon Pro WX 4100 | 4 GB | 100 € | 50 W | 3.698 | 37 |
| NVIDIA T600 | 4 GB | 120 € | 40 W | 6.379 | 53 |
| Radeon RX 6400 LP | 4 GB | 140 € | 53 W | 7.755 | 55 |
Hinweise:
- Die Preise sind Richtwerte des Gebrauchtmarktes.
- Die Ergebnisse sind PassMark-Durchschnittswerte.
- Auch die Dicke hängt vom Hersteller ab: Die hier betrachteten GTX 1050 LP und 1050 Ti LP belegen meist zwei Steckplätze, während es RX-6400-Modelle mit nur einem gibt.
Sehen wir uns jetzt an, wie sich die Karten in vier verschiedenen Einsatzbereichen schlagen und welche ich jeweils wählen würde.
1. Gaming: Welche bietet die meiste Leistung pro Euro?
Wenn wir die VideoCardBenchmark-Punktzahl durch den Preis teilen, schneiden die Quadro P600 und P620 überraschend gut ab. Eine P620 für 25 € bietet fast 149 Punkte pro Euro.
Doch beim Spielen gibt es ein Problem, das PassMark nicht gut abbildet: den Grafikspeicher..
Ich habe es selbst mit der normalen GTX 1050 mit 2 GB und der GTX 1050 Ti mit 4 GB erlebt. Beispielsweise war bei eFootball von Konami der Unterschied zugunsten der Ti deutlich. In anderen Spielen war er weniger auffällig, doch die zusätzlichen 2 GB machten den Unterschied.
Fazit
Deshalb gilt: Wenn Spielen meine Priorität wäre, wäre die GTX 1050 Ti LP für 50 € meine günstigste Wahl, vorausgesetzt, der Rechner bietet zwei Steckplätze und genug Strom. Mit vernünftigen Grafikeinstellungen schlägt sie sich für ihren Preis hervorragend.
Auch die GTX 1050 für 40 € ist interessant, aber für zehn Euro mehr würde ich ohne Zögern die Ti nehmen.
Wenn mein PC nur einen Steckplatz bietet, würde ich die Quadro P1000 für 50 € der T400, T600 oder RX 6400 vorziehen, und zwar allein wegen des Preises. Wenn Geld keine Rolle spielt, ist die RX 6400 hier am besten.
2. Bild- und Videobearbeitung: Photoshop, Upscayl und Premiere
Bei Photoshop sind die Unterschiede zwischen diesen Karten nicht so spektakulär, wie du vielleicht denkst.
Selbst die GT 1030, die schwächste Karte in meinen Tests, lief einigermaßen gut. Vielleicht ruckelte der eine oder andere Filter stärker, aber für leichte Photoshop-Arbeiten würde ich sie nicht grundsätzlich ausschließen.
Natürlich eignet sich die GTX 1050 Ti nicht nur zum Spielen. Auch bei Bild- und Videobearbeitung arbeitet sie sehr gut, allerdings ist der Vorsprung gegenüber den schwächeren Quadro-Karten nicht besonders groß.
Mit Upscayl, wenn es darum geht, Bilder mithilfe von KI hochzuskalieren, habe ich hingegen deutlich gemerkt, dass Speicher und Leistung wichtig sind. Meine Quadro P620 mit 2 GB funktioniert, ist aber deutlich langsamer als die Quadro P1000 mit 4 GB..
Fazit
Für Premiere ist noch etwas anderes entscheidend: die hardwarebeschleunigte Videokodierung. Die GT 1030 besitzt kein NVENC, und in meinen Tests war der Unterschied beim Rendern von Videos beträchtlich. Die GTX 1050, 1050 Ti und Pascal-Quadro-Modelle können es dagegen bei kompatiblen Formaten nutzen.
Für 50 € würde ich die GTX 1050 Ti wählen, sofern sie in den Rechner passt. Brauche ich nur einen Steckplatz, nehme ich die P1000.
3. Lokale KI und Agenten: Auf den VRAM kommt es an
Wenn du KI-Modelle auf deinem Computer ausführst, sind drei Dinge wichtig: VRAM-Kapazität, Rechenleistung und Speicherbandbreite..
Die VRAM-Menge bestimmt, wie viel des Modells auf der Grafikkarte bleiben kann. CUDA-Kerne und Speichergeschwindigkeit beeinflussen die Verarbeitungsgeschwindigkeit. Liegt ein Teil des Modells im RAM, kommen auch die Übertragungen über PCIe ins Spiel.
Ich habe mit der P620 ein Programmiermodell mit 32 Milliarden Parametern teilweise beschleunigt. Es funktioniert, aber ihre 2 GB begrenzen stark, wie viel sich auf die GPU auslagern lässt.
Fazit
Deshalb würde ich 2-GB-Karten ausschließen, wenn lokale KI deine Priorität ist. Unter den 4-GB-Modellen bietet die GTX 1050 Ti eine sehr interessante Mischung aus Preis, CUDA und Bandbreite..
Für einen Rechner, der auf single slot beschränkt ist, würde ich die T600 wählen. Wäre das Budget sehr knapp, bliebe ich bei der P1000.
Wichtig: Wenn du Agenten verwendest, die Cloud-Modelle abfragen, beeinflusst die Grafikkarte deines Rechners die Antwortgeschwindigkeit kaum. Hier geht es vor allem um lokal ausgeführte Modelle.
4. HTPC: Filme in allen Formaten abspielen
Bei einem HTPC ändern sich meine Kriterien völlig.
Mindestens verlangen würde ich Hardwaredekodierung für 10-Bit-H.265/HEVC in 4K und einen HDR10-kompatiblen Ausgang. Die ausgewählten Karten kommen dafür infrage, aber du solltest die konkrete Kombination aus Treibern, Player, Anschlüssen und Fernseher überprüfen.
Ist das erfüllt, möchte ich möglichst wenig bezahlen und Strom verbrauchen. Es gibt allerdings zwei Fälle, in denen die Anschlüsse über den Kauf entscheiden.:
Wenn du eine ältere Soundbar ohne 4K-HDR-Unterstützung oder einen entsprechenden AV-Receiver hast, brauchst du möglicherweise einen Ausgang zum Fernseher und einen weiteren zum Audiogerät, damit du Mehrkanalton bekommst.
Einige GT-1030-Modelle haben HDMI und DVI, andere HDMI und DisplayPort. Kauf keine, ohne das genaue Modell und die übertragbaren Bild- und Tonsignale zu prüfen.
Und wenn du produktiv mit zwei 4K-Monitoren bei 60 Hz arbeiten willst, brauchst du ebenfalls zwei geeignete Ausgänge. Quadro-Karten mit mehreren Mini-DisplayPort-Anschlüssen sind hier im Vorteil, auch wenn du Adapter benötigen könntest.
Fazit
Eine Quadro P400 für 20 € bei maximal 30 W Verbrauch ist dafür schon sehr interessant. Ebenso eine GT 1030 GDDR5 für 20 €, besonders wenn du ein passiv gekühltes Modell findest, mit dem du sogar mal ein bisschen spielen kannst.
Wichtig: Beachte die obigen Hinweise zu den Videoausgängen.
Zusammenfassung: Welche Grafikkarte würde ich je nach Einsatz kaufen?
| Deine Priorität | Meine Wahl |
| Möglichst wenig für einen SFF-PC ausgeben | Quadro P620 für 25–35 € |
| Spielen, wenn zwei Steckplätze frei sind | GTX 1050 Ti LP für 50 € |
| Spielen mit nur einem Steckplatz | RX 6400, wenn der Preis kein Problem ist; sonst Quadro P1000 für 50 € |
| Photoshop, Premiere und Upscayl | GTX 1050 Ti, wenn sie in den Rechner passt |
| Produktivität oder KI mit Single Slot | Quadro T600 |
| Günstiger HTPC | Quadro P400 oder GT 1030 GDDR5, je nach Anschlüssen und Preis |
Fazit: Welche ist die beste günstige Low-Profile-Grafikkarte?
Für 50 € halte ich die GTX 1050 Ti Low Profile für den insgesamt besten Kauf in diesem Vergleich. Sie hat 4 GB VRAM, genug Leistung zum Spielen mit angepassten Einstellungen und ist auch für die Bearbeitung gut geeignet. Allerdings musst du vor dem Kauf Platz, Netzteil und PCIe-Stromversorgung prüfen.
Wenn dein Rechner nur einen Steckplatz bietet, bevorzuge ich die Quadro P1000. Und wenn du so wenig wie möglich ausgeben willst, ist die P620 weiterhin eine hervorragende Option für 25 €.
Die übrigen Karten können in bestimmten Fällen sinnvoll sein. Bei den aktuellen Preisen fällt es mir aber schwer, eine T400 oder T600 gegenüber diesen Alternativen zu empfehlen, außer für KI-Aufgaben.
Bevor du auf Wallapop zuschlägst, schau dir Gehäuse und Netzteil genau an. Ein Schnäppchen zu finden ist toll. Aber wenn du erst zu Hause feststellst, dass die Karte nicht hineinpasst, ist das überhaupt nicht lustig. Wirklich überhaupt nicht.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Low Profile und Single Slot?
Low profile bedeutet, dass eine Grafikkarte eine geringe Bauhöhe hat.Single slot bedeutet, dass sie in der Breite nur einen Steckplatz belegt. Eine Low-Profile-Karte kann trotzdem zwei Steckplätze belegen.
Welche günstige Low-Profile-Grafikkarte würde ich zum Spielen kaufen?
Die GTX 1050 Ti Low Profile mit 4 GB für etwa 50 €, sofern der Rechner zwei Steckplätze bietet und das Netzteil genügend Leistung liefert.
Welche Grafikkarte würde ich für einen SFF-PC mit nur einem Steckplatz wählen?
Die Quadro P1000, sofern das Budget 50 € hergibt. Für weniger Geld ist die P620 für 25–35 € eine interessante Alternative.
Was braucht eine Grafikkarte, um 4K-HDR-Filme abzuspielen?
10-Bit-HEVC-Dekodierung, einen 4K-HDR-kompatiblen Ausgang und eine korrekt konfigurierte Wiedergabekette. Prüfe außerdem die Anschlüsse, wenn du einen AV-Receiver oder mehrere Bildschirme verwendest.

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